Arm, Hand, Finger, Bein oder Auge: Bei einer privaten Unfallversicherung werden dauerhafte Beeinträchtigungen nicht automatisch gleich bewertet. Dafür gibt es die sogenannte Gliedertaxe.
1. Was bedeutet Gliedertaxe?
Die Gliedertaxe legt fest, welcher Prozentsatz der Versicherungssumme bei vollständigem Verlust oder vollständiger Funktionsunfähigkeit eines Körperteils vorgesehen ist.
2. Warum ist das wichtig?
Die Versicherungssumme wird entsprechend dem festgelegten Prozentsatz ausgezahlt. Bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro und einer Gliedertaxe von 20% wären das beispielsweise 20.000 Euro bei vollständigem Verlust der entsprechenden Funktion.
3. Nicht jeder Körperteil wird gleich bewertet
Für verschiedene Körperteile gelten unterschiedliche Prozentsätze. Auch eine teilweise Beeinträchtigung wird entsprechend berücksichtigt.
4. Der Beruf kann eine Rolle spielen
Für manche Berufe sind bestimmte Körperteile besonders wichtig. Ein Finger kann für eine Pianistin oder einen Handwerker eine andere Bedeutung haben als für andere Tätigkeiten. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die vereinbarte Gliedertaxe.
Mein Tipp: Nicht nur auf den Preis einer Unfallversicherung schauen. Entscheidend ist auch, wie hoch die Versicherungssumme ist und welche Gliedertaxe vereinbart wurde.
Wenn Sie Ihre Unfallversicherung überprüfen möchten, berate ich Sie gerne. Melden Sie sich gerne für einen unverbindlichen Termin!
